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Der Name Pastinak kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Nahrung. Ursprünglich wurde die Pflanze als Wurzelgemüse angebaut.
Heute ist der Pastinak in allen Teilen Mitte- und Südeuropas sowie in Teilen Asiens verbreitet, wobei er ursprünglich aus Westasien stammt. Besonders gut gedeiht diese Pflanze auf sonnigen Lehm- oder Tonböden. Dort, wo kaum eine andere Vegetation anzutreffen ist, findet man den Pastinak. Dies kann auf Wiesen, an Wegrändern, auf Ödland oder an Wegesrändern sein, wobei die maximale Höhenlage 1.500 Meter beträgt. Pastinak gehört ebenso wie die Distel, Fenchel oder Kümmel zur Gattung der Pastinaken, speziell zu den Doldenblütlern. Diese Pflanzengattung ist im allgemeinen nicht gefährdet und weit verbreitet. Der botanische Name lautet Pastinaca sativa. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Pastinak auch gerne als Hirsch- oder Hammelmöhre oder auch als Gewöhnlicher Pastinak bezeichnet. Diese Wildpflanze zeichnet sich durch ihren markanten kantigen und hohlen Stängel sowie ihre circa 50 cm hohe Blattrosette aus, welche sich im ersten Jahr entwickelt. Erst im zweiten Jahr entwickelt sich die Pflanze vollständig mit Blüten und Früchten. Die Gesamtwuchshöhe des Pastinak kann zwischen 30 und 110 Zentimetern variieren. Blütezeit des Pastinak ist von Juli bis September, wobei die Blätter einen möhrenähnlichen Geruch verbreiten. Der Pastinak wird heute vielfältig verwendet; ob als Gemüsepflanze, Arznei- oder Gewürzpflanze. Wegen seiner fleischigen Rüben wird der Pastinak gerne angebaut, da die Wurzel wie schon erwähnt einen süßlichen möhrenartigen Geschmack besitzt. Der Nährstoffgehalt des Pastinak ist sogar noch höher als der von Möhren; Pastinak besitzt einen hohen Anteil an Mineralstoffen, Kohlenhydraten und Vitamin C. Die Blätter können wiederum zum Würzen oder als Wildgemüse verwendet werden. In der Medizin werden die getrockneten Früchte des Pastinak oft bei Blasenleiden angewandt, da diese harntreibend wirken. Auch bei Magenleiden ist der Einsatz der Pflanze aufgrund ihrer verdauungsfördernden Wirkung möglich. Zum Würzen von zum Beispiel Salaten sollten die getrockneten Früchte benutzt werden.
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