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Katzenpfötchen (Antennaria dioica)

kein Bild vorhandenDas Katzenpfötchen trägt den botanischen Namen Antennaria dioica und wird aufgrund seiner Blütezeit auch Himmelfahrtsblümchen genannt. Da die Pflanze sehr anspruchslos ist, eignet sie sich perfekt für Gärten mit wenig fruchtbaren Böden. Die Heimat des Katzenpfötchens ist Nordamerika, mittlerweile kommt die Pflanze jedoch auch in Nordeuropa häufig vor. In der freien Wildbahn wächst das Katzenpfötchen überwiegend an Mauerfugen und Trockenmauern, teilweise wurden auch in Sandböden schon einzelne Exemplare gesichtet. Wer das Katzenpfötchen in seinem Garten auspflanzen möchte, sollte auf einen Mindestabstand von 20 cm. zwischen den einzelnen Pflanzen achten, da sich aus den Ausläufern relativ schnell blühende Teppiche bilden, die einen schönen Blickfang bieten. Das Katzenpfötchen kann im Gewächshaus selbst kultiviert oder im Fachhandel erworben werden.

Neben der Nutzung als Zierpflanze in Gärten wird das Katzenpfötchen auch in der Floristik gern eingesetzt. Die kleinen, hübschen Blüten sind ein schmuckes Beiwerk in Blumensträußen, besonders im Frühjahr ist das Katzenpfötchen häufig in Sträußen vorhanden. Im Garten braucht das Katzenpfötchen nur wenig Pflege, ein sonniges Plätzchen reicht aus, Bewässerung und Düngung sind nicht notwendig. Die Pflanze gehört zu den mehrjährigen Exemplaren, da sie komplett winterhart sind, brauchen sie über die kalte Jahreszeit nicht aus dem Beet genommen werden. Im Sommer benötigt das Katzenpfötchen aber viel Licht, ein schattiger Ort kann dafür sorgen, dass die Pflanze innerhalb eines kurzen Zeitraumes kaputt geht.

Die Blütezeit des Katzenpfötchens liegt zwischen den Monaten Mai und Oktober, vermehrt wird die Pflanze durch Bestäubung von Bienen und Schmetterlingen. Da die Wuchshöhe des Katzenpfötchens recht gering ist, sollten keine hohen Pflanzen in unmittelbarer Nähe gesetzt werden. Im Durchschnitt wird ein Katzenpfötchen etwa 10 cm. hoch, nur einige Exemplare erreichen Wuchshöhen von 30 cm oder mehr. Diese Ausnahmen sind in Europa kaum zu finden, lediglich in den sonnigen Teilen Amerikas wurden schon größere Katzenpfötchen gesichtet. Da das Katzenpfötchen in Europa vom Aussterben bedroht ist, steht es in Deutschland unter Artenschutz. Durch andere, schmarotzende Pflanzen wird die Existenz des Katzenpfötchens immer weiter eingeschränkt und die Gattung ist bedroht.

Kommentare (1)add
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geschrieben von Ich , Oktober 17, 2009
smilies/sad.gifhabe dort leider keine Infos zum thema Nutzung gefunden.
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