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Die Arnika, mit ihrem botanischen Namen als Arnica montana bezeichnet, kommt meist wie ihr wissenschaftlicher Name bereits erkennen lässt im Bergland vor. In Europa, zum Beispiel in den Vogesen in den Alpen, in den Pyrenäen und im Balkan findet man ganze Wiesen, welche mit Arnika übersäht sind. Im Flachland jedoch kommt die Heilpflanze eher selten vor. Aufgrund dessen steht diese auch unter Artenschutz und darf nicht gesammelt werden. Die Arnica montana, oftmals auch als Bergdotterblume, Berg-Wohlverleih oder Kraftwurzel bezeichnet gehört der Familie der Korbblütler (Asteraceae) an. Durch saure Böden wird ihr Wuchs begünstigt, kalkhaltige Böden bewirken das Gegenteil und werden somit vermieden.
Die mehrjährige Pflanze Arnika wächst bis zu einer Größe zwischen 20 und 60 cm heran. Ihre eiförmigen und behaarten Blätter sind vier bis siebennervig und zudem in einer Rosette angeordnet. Die Korbblüten erstrahlen im Sommer zwischen Mai und August in einem gelb-orangen Farbton und werden zwischen 4,5 cm und 6 cm groß. In den oberen Teilen des Stängels bilden sich häufig Nebenstängel mit weiteren Blüten. In der Arnika werden wissenschaftlich folgende Inhaltsstoffe nachgewiesen Arnicin, ätherisches Öl, Beta-Sitosterol, Bitterstoffe, Flavone, Flavonoide, Helenalin, Inulin, Kampfer, und Procyanidine. Aufgrund ihrer Bestandteile wie zum Beispiel das eben genannte Helanin gilt die Pflanze als giftig einzustufen. Die Arnica montana kann sowohl zur inneren, als auch zur äußeren Anwendung genutzt werden. Wegen ihrer stark reizenden Wirkung ist jedoch in beiden Fällen eine Verdünnung der Tinktur angebracht. Aufgrund dieser enormen Wirkung können durch die Heilpflanze Allergien ausgelöst werden, weswegen Arnika nur vorsichtig einsetzt werden sollte. Arnika kann sowohl als Tee, als auch als verdünnte Tinktur bei Halsentzündungen, Erkältungen und Bronchitis eingesetzt werden. Innerlich wird die Arnica montana auch bei Kreislaufproblemen, Herzschwäche und Rheuma eingesetzt, da sie sehr belebend wirkt. In der Regel wird die Arnika jedoch äußerlich angewendet. Bei Distorsionen, Zerrungen und Prellungen wird die Arnika in Form von getränkten Umschlägen oder Salben angewandt. Des Weiteren kann die Heilpflanze Arnika zur schnelleren Wundheilung beitragen, da durch ihre reizende Wirkungsweise die Durchblutung angeregt wird. Somit wirkt die Arnica montana sowohl antibakteriell, krampflösend und schmerzstillend zugleich.
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