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Alant gehört zu der Familie der Korbblütler und umfasst etwa 90 verschiedene Arten. Sie ist eine alte Bauergartenpflanze. Ihr botanischer Name ist Inula helenium, abgeleitet von dem griechischen Wort hinaein, was so viel wie ausleeren oder reinigen bedeutet. Diese Übersetzung ist auf die abführende Wirkung der Pflanze zurück zu führen. Die Pflanzen haben völlig unterschiedliche Größen. Von winzigen bis über drei Meter Hohe Arten gibt es alles. Alant erinnert in seinem Aussehen ein wenig an Arnika und wächst gut in nahrhaftem Gartenboden.
Es dauert mindestens drei Jahre bis die Pflanze das erste Mal blüht. Es beginnt alles mit einer Rosette von spitzovalen Blättern, die auf Erdhöhe wächst und von Jahr zu Jahr größer wird. Im Sommer des dritten Jahres wird ein Stängel sichtbar, aus dem sich zuerst eine Blüte entwickelt, aus der nach längerer Zeit dann Nebentriebe sprießen. Die Blüten erscheinen von Juni bis September. Die Sammelzeit der Alant ist von März bis Mitte April und September bis November. Alant stammt aus Asien, Afrika und Europa. Im Volksnamen wird die Pflanze auch Altkraut, Schlangenkraut, Brustalant, Odinskopf, Darmkraut, Helenenkraut, Edelwurz oder großer Heinrich genannt. Die einfachen Laubblätter der Pflanze sind wechsel- oder grundständig an den Stängeln verteilt. Die Blattränder können gesägt, gezähnt oder glatt sein. Die Blütenkörbchen stehen entweder einzeln oder in Blütenständen zusammen. Sie weisen einen Durchmesser von 10- 40 mm auf. Sie bestehen aus Zungen- und Röhrenblüten. In vier bis sieben Reihen stehen die Hüllblätter, auch Spreublätter sind vorhanden. Der äußere Kranz hat meist 50 bis 150 zygomorphe Zungenblüten. Die innere Scheibe hat meist 100 bis 250 radiärsymmetrische Röhrenblüten. Die Alant sind meist gelb oder orange.
Die Pflanze wird bei Appetitlosigkeit, Asthma, in größeren Dosen als Brechmittel und bei Menstruationsbeschwerden oder Wechseljahrbeschwerden eingesetzt. Bei Überdosierung kann es zu Magendarmbeschwerden und Schleimhautreizungen kommen. Aus Alant werden auch Diabetikernährmittel hergestellt. Inhaltsstoffe sind Insulin, Helenin, ätherisches Öl, Wachs, Pektin, Alantsäure, Kampfer und Harz.
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