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Wiesen-Bocksbart (Tragopogon pratensis)

Wiesen-BocksbartDer Wiesen-Bocksbart ist eine ein- bis zweijährige Wildpflanze mit bis zu 70 cm hohem Wuchs und kleiner, gelber Blüte.

Er liebt nährstoffreiche Lehmböden. Seine lange, braune Pfahlwurzel erlaubt ihm aber auch, auf trockenen Böden das Fortkommen. So ist Bocksbart auf fetten Wiesen, Böschungen, Wegrändern, Halbtrockenrasen und im Wald zu finden. Er gilt sowohl als Anzeiger für leicht saure, als auch für leicht basische Böden. Außer in den skandinavischen Ländern ist er in ganz Europa verbreitet, nach Süden hin abnehmend. Nach Nordamerika wurde er eingeschleppt.

Der Wiesen-Bocksbart, mit botanischen Namen Tragopodon pratensis gehört zur Familie der Korblütengewächse. Innerhalb der Pflanzensystematik gehört der Wiesen-Bocksbart zu weiteren Untergruppen und neben ihm in der Sippe gedeihen noch vier weitere Kleinarten. Der große-, kleine-, gewöhnliche- und östliche Wiesen-Bocksbart.

Wiesen-BocksbartDas Staudengewächs wirkt kahl, da seine Blätter sehr schmal sind und der Krautwuchs nur mäßig ausfällt. Das hoch aufsitzende Blütenköpfchen setzt sich aus kurzen Zungenblüten in der Mitte und längeren Hüllblättern außen herum zusammen. Blütezeit ist von Mai bis August, und nur am Vormittag ist die sonnengelbe, ungefähr fünf Zentimeter große Blüte geöffnet und kann von Biene und Schmetterling bestäubt werden. Nach dem Verblühen umhüllt eine Kugel aus den herausragenden Haaren („Ziegenbarthaare“) der Fruchtknoten das Körbchen und erinnert damit an das Aussehen einer Pusteblume.

Schon im Altertum ist die Nutzung der Pflanze belegt worden und man kann davon ausgehen, das auch im Mittelalter zu Speise- und Heilzwecken die Pflanze gesammelt und später angebaut wurde. Alle Teile des Wiesen-Bocksbartes sind essbar. Ausgewählte Inhaltsstoffe sind Kohlenhydrate, Lipide, Inulin, Gummi, Gerbstoff, und Xanthophyll. Andere Namen bezeichnen die uralte Nutzpflanze als Milchblume, Zuckerblume, Süßling, Hasenbrot und Morgenstern und verraten so einiges über ihre Eigenschaften. So fließt aus der Wurzel tatsächlich eine süßliche milchartige Flüssigkeit. Zubereiten kann man die Pfahlwurzel ähnlich dem Spargel oder der Schwarzwurzel. Das zuckerhaltige Kraut kann man roh oder als Salatbeimischung verspeisen, oder wie Spinat kochen.

Kommentare (2)add
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geschrieben von Laura , Mai 11, 2011
Guuter Text smilies/smiley.gif
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geschrieben von peter löwenzahn , Januar 06, 2010
smilies/grin.gifsmilies/cheesy.gifsmilies/wink.gifsmilies/smiley.gifsmilies/grin.gifsmilies/angry.gifsmilies/sad.gifsmilies/shocked.gifsmilies/cool.gifsmilies/tongue.gifsmilies/kiss.gifsmilies/cheesy.gifsmilies/grin.gifsmilies/angry.gifsmilies/angry.gifsmilies/angry.gifsmilies/angry.gifsmilies/smiley.gifsmilies/tongue.gifsmilies/tongue.gifsmilies/cheesy.gifsmilies/cheesy.gifsmilies/cheesy.gifsmilies/cheesy.gifsmilies/cheesy.gifsmilies/cheesy.gifsmilies/cheesy.gifsmilies/cheesy.gifsmilies/angry.gifsmilies/shocked.gifsmilies/kiss.gifsmilies/cry.gifsmilies/cry.gifsmilies/cry.gifsmilies/cry.gifsmilies/cry.gifsmilies/cry.gif
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