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Die Bergflockenblume ist eine auch in Deutschland verbreitete krautige und ausdauernde Staudenpflanze, die vor allem aufgrund ihrer schönen, blau gefärbten Blüten mit ihrem Aussehen bestechen kann. Sie wächst wild und wird nur gelegentlich auch als Zierpflanze für Natur- und Steingärten verwendet. Dort verwildert sie dann relativ schnell, kann jedoch abgeschnitten auch als lang haltende Schnittblume dienen.
Die Bergflockenblume ist vor allem in den Gebirgen Mittel- und Südeuropas anzutreffen, wobei ihre Verbreitung auf eine Höhe von etwa 500 bis 2200 Metern über dem Meersspiegel konzentriert ist. In Deutschland ist sie teilweise mäßig, vor allem im Tiefland wie in Norddeutschland, aber in großen Teilen auch weit verbreitet. Generell bevorzugt sie Standorte wie helle Bergwälder und kahle Waldgebiete sowie Hochstaudenflure und auch Bergwiesen, wo sie warme Sonnenlagen antrifft. Daneben kann sie aber auch im Halbschatten zu finden sein. Idealerweise sind die Böden kalkhaltig, leicht feucht und nährstoffreich. Diese Pflanze wird zur Gattung der Flockenblumen gezählt, die zur Unterfamilie der Carduoideae innerhalb der Familie der Korbblütler, auch Asteraceae genannt, gehört. Somit gliedert sie sich in die Ordnung der asternartigen Korbblütengewächse ein. Insgesamt ist die Bergflockenblume eine von etwa 500 verschiedenen Arten, die als Flockenblume gelten. Der botanische Name der Bergflockenblume ist Centaurea montana. Die Pflanzenart der Bergflockenblume wächst aufrecht und kann eine Höhe von circa 15 bis 75 Zentimeter erreichen. An ihrem kantigen, weißfilzig beharrten Stängel befinden sich in der Regel mehrere oval bis länglich sowie spitz zulaufende Blätter, die hell behaart sind. Die unteren Blätter verfügen hingegen über keinen glatten Rand, sondern sind meist leicht gezähnt. Die einzeln stehenden Blütenköpfe haben etwa einen Durchmesser von 5 Zentimetern und sind im Kern violett sowie nach außen stehend blau. Die Bergflockenblume blüht über den Sommer hinweg, insbesondere von Mai bis August. Bei entsprechend warmen Temperaturen kann gegebenenfalls auch im Herbst eine zweite schwache Blüte heranwachsen.
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