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Der Rainfarn (Tanacetum vulgare, Chrysanthemum vulgare) oder auch allgemein Wurmkraut genannt gehört zur Familie der Korbblütler und ist ebenfalls eine der sogenannten Kompasspflanzen, da sich ihre Blätter im direkten Sonnenlicht nach Süden ausrichten. Seinen Namen erhielt die Pflanze aufgrund ihres häufigen Standortes, den Waldrainen und aufgrund der Tatsache, dass ihre Blätter denen des Farns ähneln.
Rainfarn ist nahezu in ganz Europa anzutreffen und benötigt einen nährstoffreichen Lehm - oder Tonboden, wodurch er häufig an Wegen, Waldrändern, Dämmen und auf Brachland anzutreffen ist. Ebenfalls ist der Rainfarn als Zierpflanze in Gärten anzutreffen. Die Pflanze ist nicht vom Aussterben bedroht, sondern verbreitet sich weiterhin sehr zahlreich. Gut zu erkennen ist der Rainfarn vor allem durch seine gelben Blütenköpfe, die in einer schirmförmigen Rispe wachsen. Während alle Blüten halbkugelig sind , ist der Stengel kantig. Des weiteren besitzt der Rainfarn doppelt gefiederte Laubblätter, die wechselseitig am Stengel wachsen und einen aromatischen Geruch besitzen. Insgesamt erreicht der Rainfarn eine Wuchshöhe von 80 bis 120 Zentimetern. Seine Blütezeit ist von Juli bis September. Allgemein wurde Rainfarn bereits seit dem 8. Jahrhundert als Heilpflanze gegen Floh- und Wurmbefall oder Rheuma, aber auch als Mottenpulver und illegales Abtreibungsmittel verwendet. Die erwies sich jedoch als äußerst gefährlich, da die Pflanze in größeren Mengen äußerst giftig ist, was vor allem an dem etherischen Öl, das hauptsächlich aus Thujon und einigen Bitterstoffen besteht, liegt. Eine Vergiftung mit Rainfarn beinhaltet Symptome wie Erbrechen, Entzündungen, Krämpfe oder Herzrythmusstörungen und kann sogar aufgrund von Kreislauf - und Atemstillständen bei der Einnahme großer Mengen zum Tode führen. Ebenfalls kann Rainfarn Hautallergien verursachen. Heute finden Rainfarnextrakte ihre Verwendung in verschiedensten Kosmetika, wie zum Beispiel in Badzusätzen. In geringen Mengen ist der Rainfarn ebenfalls eine Arznei gegen Magenschwäche und Magenerkältung. Aber auch bei mehreren Floristen ist der Rainfarn gerne als dekoratives Element für schöne Blumensträuße gesehen.
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Naja wir haben bis montag Bio auf da schau ich ein bisschen in euren Seiten rum xD
Sherin