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Die Sonnenblume gehört zu den beliebtesten Feld- und Wiesenblumen, ihr botanischer Name ist Helianthus annuus. Archäologische Funde haben belegt, dass es Sonnenblumen bereits viele Jahre vor Christus gab. Die Heimat der Sonnenblume ist Mittelamerika, allerdings ist die Pflanze mittlerweile fast weltweit verbreitet. Auch in Europa ist die Sonnenblume recht weit verbreitet, sie wird großteils zur Gewinnung von Lebensmitteln eingesetzt, die Samen der Sonnenblume sind an vielen Orten eine Delikatesse. Die Sonnenblume benötigt ein sonniges Plätzchen unter freiem Himmel, der Boden muss reich an Nährstoffen und Humus sein, nur dann kann die anspruchsvolle Pflanze gedeihen.
Die Sonnenblume hat für den Menschen zwei Hauptverwendungszwecke, zum einen werden die Sonnenblumenkerne bei der Herstellung von Backwaren eingesetzt und zum anderen wird aus den Kernen Sonnenblumenöl gepresst. Die Aussaat der Samen sollte im Idealfall Anfang April erfolgen, der Abstand zwischen den Pflanzen muss 40 cm. oder mehr betragen. Eine Sonnenblume kann eine Wuchshöhe von etwa zwei Metern erreichen, sie hat einen langen, festen Stiel mit einzelnen Blättern. An der Oberseite des Stiels verzweigen sich die Äste und es können mehrere Blüten entstehen. Die Blütenblätter sind von einem satten Gelb und in der Mitte befinden sich die Sonnenblumenkerne. Bei Sonnenblumen handelt es sich um einjährige Pflanzen, nach der Blüte werden sie abgeerntet und im nächsten Jahr erfolgt eine neue Aussaat. Da sich auch Vögel von Sonnenblumenkernen ernähren, erfolgt die Verbreitung der Pflanze auf unterschiedliche Art und Weise. Da die Sonnenblume recht hohe Ansprüche an den Boden hat, verbreitet sie sich weniger schnell als andere Pflanzenarten. Eine Besonderheit von Sonnenblumen ist ihre Fähigkeit die Blüten der Sonne zuzuwenden. Die Pflanze wendet ihre Blüten der Sonne zu, dieses Verhalten ist auch der Grund bei der Namensgebung gewesen. Erst zum Ende der Blütezeit, was zwischen August und September liegt, lässt die Sonnenblume ihre Blüten hängen und können geerntet werden.
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