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Scharbockskraut (Ranunculus ficaria)

ScharbockskrautDas Scharbockskraut wird unter Botanikern auch als Ranunculus ficara bezeichnet. Im umgangssprachlichen Gebrauch wird es auch als Feigwurz bezeichnet.
Das Scharbockskraut gehört zu den Hahnenfußgewächsen und blüht nur in den Frühjahrsmonaten. Es wird zur Klasse der zweikeimblättrigen Pflanzen, Untergruppe Bedecktsamer gezählt.

Das äußere Erscheinungsbild ist eine eher krautartige, bodennahe Wuchsform, welche auch größere Bodenflächen überdecken kann. Scharbockskraut ist eine mehrjährige Pflanze und gilt als Bodendecker.

Das Scharbockskraut erreicht kaum eine Wuchshöhe über 25 Zentimeter. Dabei bildet es ein dichtes Blattgewirr aus satt grünen, glänzenden Blätern aus. Die nach oben strebenden Stengel sind kahl und glatt. Scharbockskraut entwickelt intensiv gelbe Blütenblätter. Sie sind von der Form her sternchenförmig um den Kelch herum angelegt und haben eine Größe von etwa drei bis fünf Zentimeter. Es sind in der Regel acht bis zwölf sogenannte Honigblätter. Die Bezeichnung stammt daher, weil die starke Färbung verlockend auf Bienen wirkt. Sie finden im Blütengrund den gesuchten Nektar. Das Scharbockskraut bildet ein Geflecht von Wurzelknöllchen und vermeht sich zusätzlich durch Brutknöllchen an den Blattachsen. An diesen Achsen bilden sich wieder Triebe und Jungpflanzen aus.

ScharbockskrautBevorzugte Wachstumsbedingungen des Scharbockskrautes sind feuchte Untergründe. Es benötigt ein reichliches Angebot an Nährstoffen.
Es bevorzugt überwiegend Wachstumsstandorte, die unter Bäumen oder Sträuchern liegen. Ein gewisses Lichtangebot sollte vorhanden sein, es darf nicht zu dunkel und zu schattig sein.
Scharbockskraut wächst überwiegebnd im Frühjahr, die Zeit zum Austreiben ist sehr knapp bemessen. Während dieser kurzen Zeitdauer treibt es aus, blüht und bildet Samen. Diese werden entweder von Bienen oder Ameisen in die Umgebung verstreut.

Bemerkenswert bei dieser Pflanze ist der große Gehalt an Vitamin C, der besonders in den Blättern zu finden ist.
Die Verbwendung des Scharbockskrautes ist sehr beeindruckend. Aufgrund des hohen Vitamin C Gehaltes eignet es sich zur Vorbeugung von Vitaminmangel und Skorbut.
Das Scharbockskraut trägt aber noch andere Wirkstoffe in sich, die auf empfindliche Personen durchaus eine giftige Wirkung ausüben. Daher ist es vorteilhafter, die Berührung dieser Pflanze im Frühjahr zu vermeiden.

 
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