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Das Echte Löffelkraut, als botanischer Fachbegriff auch Cochlearia officinalis genannt, ist ein Kreuzblütengewächs. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird diese Pflanze auch als Bitterkresse, Skorbutkraut, Löffelblättchen oder Löffelkresse bezeichnet.
Die Pflanze gehört zur Klasse der zweikeimblättrigen Pflanzen, Unterabteilung Bedecktsamer. In früheren Zeiten wurde diese eher unscheinbare Pflanze auch in der Küche verwendet , da sie einen kresseähnlichen frischen Geschmack besitzt. Viele Hobbygärtner bauen daher das Löffelkraut wieder vermehrt selbst an.
Das Löffelkraut bevorzugt zum Wachsen sowohl eine sonnige Stelle, als auch den Schattigen Bereich. Dabei werden halbschattige Zonen eher toleriert. Die Vermehrung erfolgt über das Ausbringen von Samen, wobei die günstigste Zeit etwa im Frühjahr und im Herbst liegt. Löffelkraut wächst sehr üppig auf feuchter und nährstoffreicher Erde. Dabei wird es kräftig und bildet fast büschelartige Gruppierungen. Um das Wachstum zu verbessern, kann die Zugabe von Mulch oder Kompost hilfreich sein. Die eigentliche Blütezeit des Löffelkrauts fällt in die Monate zwischen März und Juni. Die kräftigen Stauden sind winterhart, sie benötigen im Sommer relativ viel Wasser und eignen sich zum Anbau im Garten eher für eine einjährige Nutzung. Die Pflanzen wachsen in die Höhe und erreichen dabei Maße bis zu cirka 30 Zentimeter. Die Bezeichnung Löffelkraut hat die Pflanze aufgrund ihrer löffeartigen Blätter. Sie sind fleischig glänzend und rings um den Stengel herum angeordnet. Die Blätter haben eine herzähnliche Form und besitzen einen ausgebuchteten Randbereich. Der Stengel ist dünn, an den zahlreichen Verzweigungen befinden sich die Blätter in rosettenartiger Anordnung. Beim Blühen treibt sie weiße, schwach bläulich gefärbte Blüten aus, die eher klein und unscheinbar sind. Sie haben einen wohlriechenden aromatischen Duft und erscheinen in kleinen Trauben. Der eigentliche Fruchtknoten besteht aus zwei Fruchtblättern. Die Kelchblätter sind schmal geformt, erscheinen oval und besitzen an den Enden eine Färbung, die leicht bräunlich erscheint. Die Kronblätter, die intensiv weiß sind, haben eine Länge von cirka acht Millimeter und sind an den Spitzen abgerundet. Es wachsen zwei Unterarten des Löffelkrauts, die aufgrund des recht selten gewordenen Vorkommens geschützt sind. Neben dem Einsatz als Küchenkraut wird Löffelkraut auch in der Gesundheitsvorsorge eingesetzt. Besonders auftretende Krankheitserscheinungen von Gicht und Rheuma hilft es lindern. Ihm wird eine blutstillende und entzündungshemmnde Wirkung nachgesagt. Löffelkraut ist als in Form von Tee ein guter Fitmacher gegen Ermüdungserscheinungen.
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