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Die Einbeere ist eine Pflanzenart, die aufgrund ihrer Anzahl von in der Regel vier Blättern meist als Vierblättrige Einbeere bezeichnet wird.
Die Einbeere ist vor allem in Europa verbreitet, mit Ausnahme der ganz westlichen und südlichen Gebiete Europas, und wächst dort hauptsächlich in krautreichen Laub- und Laubmischwäldern, aber auch in Nadelmischwäldern. Selbst in Gebirgen wie den Alpen kann sie etwa bis zu einer Höhe von 1900 Metern gedeihen. Die Böden müssen dabei feucht und reich an Nährstoffen sein.
Die Einbeere in ihrer vierblättrigen Form gehört zur Gattung der Einbeeren, die auch Paris genannt werden. Damit wird sie der Familie der Germergewächse zugeschrieben und ist eine einkeimblättrige lilienartige Pflanzenart. Die botanische Bezeichnung für die Einbeere ist Paris quadrifolia. Die Einbeere wird zudem nicht nur als eben solche, sondern auch als Augenkraut, Krähenauge oder Kreuzkraut bezeichnet. Weitere Namen sind Blatternblat, Fuchs- oder Sauauge, Schwarzblatt- oder Sternkraut sowie Schlangen-, Teufels- oder Wolfsbeere und Kleine Tollkirsche. Die Pflanzenart der Einbeere kann eine Höhe von circa 10 bis 30 Zentimetern erreichen. An ihrem Stängel stehen die vier Blätter in einem Quirl und es bildet sich lediglich eine Blüte heraus, die aus inneren fadenförmigen Blütenhüllblättern und äußeren etwas breiter und längeren Blättern besteht. Vier Fruchtblätter sind darüber miteinander verwachsen und bilden einen Fruchtknoten, der blauschwarz gefärbt ist und wie eine Beere aussieht. Dieser ist kugelrund und kann ungefähr die Größe einer Kirsche erreichen.
Die Blütezeit der Einbeere ist kurz, denn sie blüht lediglich von Mai bis Juni. War sie in früheren Zeiten einmal eine anerkannte Heilpflanze, so wird die Einbeere heutzutage nicht mehr für medizinische Zwecke eingesetzt. Im Übrigen sieht die Frucht dieser Pflanze zwar wie eine leckere Beere aus, enthält jedoch die Stoffe Saponine, Paridin und Paristyphin und ist somit giftig.
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