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Die Schachbrettblume, welche auch unter der lateinischen Bezeichnung „Fritillaria meleagris“, der verkürzten Form Schachblume oder auch Kiebitzei bekannt ist, gehört zu den Stauden- und Zierpflanzen aus der Familie der Liliengewächse. Weiterhin kann sie in die Gattung Fritillaria unterteilt werden, welche mit mehr als 100 Arten in Europa und der ganzen Nordhalbkugel vorzufinden ist. In Deutschland hingegen wird die Schachbrettblume maßgebend als Zierpflanze angepflanzt, während ihre Heimat in den Flußauen und grundwasserfeuchten Nasswiesen Süd- und Osteuropas ist. Höhere Lagen oder gar Hochländer werden von dem Kiebitzei nicht angesiedelt.
Ihren Namen erhielt die Schachbrettblume aufgrund des schachbrettartigen Muster auf ihren Blüten. Zudem wächst sie aus einer runden Zwiebel, welche einen Durchmesser von bis zu zwei Zentimeter aufweist. Besonders in den Frühlingsmonaten besitzt die Schachbrettblume einen bis zu 20 Zentimeter langen, runden und beinah unverzweigten Stängel, welcher wiederum im Wechsel von vier bis fünf gaugrün gefärbten Blättern umrundet wird. Ab dem Monat Mai hingegen entwickelt die Zierpflanze nach unten hängende, glockenförmige Blüten, die mit dem besonderen Schachbrettmuster versehen sind. Diesbezüglich sind die Blüten entweder in den Farben Grün und Weiß oder Rot und Weiß gefleckt. Die Natürlichen Biotope beinhalten vor allem Sümpfe, Feuchtwiesen und halbschattige Bachläufe. Daher ist die Schachbrettblume auch eine Zeigerpflanze für Nässe. Die Böden hingegen sollten neutral bis leicht sauer sein, während sie jedoch Nährstoffe nur in begrenzter Menge aufweisen dürfen. Aufgrund dieser besonderen Voraussetzungen ist die Schachbrettblume in Deutschland nicht nur sehr selten vertreten, sondern sogar vom Aussterben bedroht. Daher steht sie unter strengem Schutz und darf keineswegs gepflückt werden. Da sich jedoch an den Standorten der Zierpflanze große Bestände ausbilden, führt dies beim Betrachter oftmals zum Trugschluss, dass die Schachbrettblume eine häufige Pflanze ist.
Doch aufgrund der menschlichen Eingriffe und der Umweltverschmutzung werden viele Trockenlegungen feuchter Biotope durchgeführt, sodass Jahr für Jahr immer mehr Standorte der Schachbrettblume verloren gehen. In der Vergangenheit hingegen konnte sie sich wegen größeren Überschwemmungen immer weiter verbreiten können. Vor allem zu Zeiten des ersten Weltkrieges waren noch große Vorkommen der Zierpflanze vorzufinden. Des Weiteren findet die Schachbrettblume in der Medizin und der Heilkunde keinen Einsatzzweck, da sie, wie die meisten anderen Pflanzen der Gattung Fritillaria, giftig ist. Vor allem die Zwiebel ist sehr toxisch, wobei Vergiftungen in Form von Krämpfen, Kreislaufproblemen und Erbrechen auftreten.
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Dise flanse isd foll geil!
So eine hapen wier noch ni gesen
Weiel sie so cole muster had. so eine haben wier in unsrem gaten.