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Lavendel kennen wir meist nur aus dem Urlaub am Mittelmeer. Doch die Pflanze mit dem klangvollen lateinischen Namen „Lavandula angustifolia“ ist auch als Heilpflanze bekannt und die getrocknet Blüten sollen Motten vertreiben. Sie gehört zu der Gattung der Lippenblütler.
Lavendel erkennt man an seinen typischen schwach behaarten Blättern. Auch sein Geruch ist unverkennbar. Die Blüte bildet sich an einem dünnen und langen Pflanzenstiel. Die Farbe der Blüte ist bläulich-lila. Die Form der Blüte ist einheitlich und man könnte sie „wie eine Anordnung vieler kleiner Kügelchen“ bezeichnen. Bei guten klimatischen Voraussetzungen kann der Lavendel bis zu zwei Meter Höhe erreichen. Der Lavendel blüht von Juni bis August. Ursprünglich stammt der Lavendel aus den westlichen Mittelmeergebieten. Hier bevorzugt er trockene und warme Gebiete. Beste Voraussetzungen findet er zum Beispiel in der südfranzösischen Provence. Dort wachsen hunderte dieser Pflanzen an den trockenen und sonnigen Hügeln. Auch in der heißen Hügellandschaft Griechenlands ist er zu finden. Lavendel wird in deutschen Gärten immer beliebter und ist fast in jedem Vorgarten zu finden. Nicht zuletzt durch die Klimaveränderung findet er auch bei uns gute Bedingungen vor. Zudem ist Lavendel eine unkomplizierte Pflanze, die keiner besonderer Pflege bedarf. Lediglich einmal im Jahr sollte die Pflanze zurückgeschnitten werden. Selbst mit dem Winter kommt die Pflanze gut zurecht. Sie kann auch bei Frosttemperaturen überleben. Das Klima wirkt sich jedoch auf den Duft aus. Je niedriger die Temperatur ist, desto geringer ist der Duft.
Kenner schätzen Lavendel schon lange als Heilpflanze. Die aus der Blüte gewonnenen ätherischen Ölen wirken anregend und sind beliebt als Badezusatz. Das Lavendelöl wird auch zur Herstellung von Seifen und Parfums benutzt. Ein Säckchen mit getrockneten Blüten soll Motten vertreiben. Die Vermehrung von Lavendel ist einfach. Der Samen lässt sich ganz leicht gewinnen. Auch aus Ablegern lassen sich problemlos neue Pflanzen gewinnen. Am einfachsten ist die Vermehrung durch Stecklinge.
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Es hilft aber auch wen dort noch weitere arten wären..
TIPP: Mehrere arten