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Eine der bekanntesten und beliebtesten Gewürzpflanzen unserer Zeit ist Basilikum (Ocimum basilicum). Obwohl die Pflanze ursprünglich aus dem afrikanischen Raum stammt, kam sie sich vermutlich schon durch die Feldzüge von Alexander dem Großen nach Griechenland, von wo aus sie sich im Prinzip in ganz Europa verbreitete. Heute wird sie oftmals in Gärten und auf dem Balkon gezüchtet, in wärmeren Ländern dagegen wird Basilikum auch auf dem Feld angebaut.
Der Name "Basilikum" kommt aus dem Griechischen und bedeutet "königlich". Dieser Name wurde der Pflanze aufgrund ihres aromatischen, edlen Dufts verliehen. Andere Bezeichnungen für Basilikum sind Basilienkraut, Herrenkraut, Hirnkraut, Josefskräutlein, Königsbalsam, Königskraut oder Pfefferkraut. Die aus der Familie der Lippenblüter stammende Pflanze ist reich an ätherischen Ölen. Schon früh wurde Basilikum deswegen in der Medizin eingesetzt, vor allem gegen Verdauungsbeschwerden und zur Entwässerung. Auch als Gewürz oder als Tee ist Basilikum bekannt. Verwendet man es in Speisen, wird Basilikum zur Bewahrung des Aromas übrigens nie mit gekocht, sondern erst am Ende auf die Speisen selbst gegeben. Im Bereich der Medizin wird heute das aus den Blättern der Pflanze gewonnene Öl gerne als Badezusatz oder als Mundspülung verwendet. In der Regel wird Basilikum als einjährige Pflanze kultiviert, die nicht winterfest ist. Die Aussaat beginnt im März bis April, doch erst nach dem Ende der Nachtfröste sollten die Pflanzen auch wirklich in den Garten gepflanzt werden, was Anfang Juni der Fall ist. Basilikum bevorzugt dabei einen sonnigen Platz mit einem leichten Boden und ausreichend Abstand zur Nachbarpflanze. Ein Düngen ist nicht notwendig, die leicht buschig wachsende Pflanze sollte nur ab und an etwas zurück geschnitten werden. Basilikum wird bis zu 60 cm hoch. Die wie an Ähren wachsenden Blüten sind weiß und werden bis in den September hinein getragen.
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Aber ich hätte gern für meine Pflanzenbestimmungen anschauliche Blütenbilder