MargeriteDie Margerite gehört zu den am weitesten verbreiteten Wiesenblumen Mitteleuropas und hat sich vor allem in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz angesiedelt. Aber auch im Rest Europas und sogar in Teilen Asiens sowie in Nordamerika und in Australien verbreitet sich die Margerite auf Wiesen und Feldern, ziert Wegränder und blüht sogar im Gebirge. Den Ursprung dieser Gattung vermutet man heute im Norden Afrikas.

Die Margerite gehört zu den Korbblütengewächsen und ist Namensgeber der Gattung der Margeriten.
Den botanischen Namen „Leucanthemum vulgare“ erhielt die Margerite durch ihre Farbe, denn das griechische Wort „leukos“ bedeutet „weiß“, der griechische Begriff „anthenom“ wird mit „Blüte“ übersetzt. Mit dem Zusatz „vulgare“, der als „gemein“ verstanden werden kann, wird verdeutlicht, dass die so genannte Wiesenwucherblume sehr weit verbreitet ist.

Margeriten blühen von Mai bis September oder Oktober und erreichen eine Wuchshöhe von 20 Zentimetern bis hin zu 80 Zentimetern.

Typisch für die Margerite ist ihr körbchenförmiger Blütenstand. Dieser besteht aus gelben Röhrenblüten und den umliegenden weißen Zungenblüten. So entsteht ein großer, flacher Blütenkopf mit einem Durchmesser von bis zu 4,5 Zentimetern. Der Stängel ist zart, aufrecht, leicht kantig und kann verzweigt oder unverzweigt auftreten. Die Stängelblätter der Margerite sind spatelförmig und besitzen einen Rand, der leicht gezackt ist. Sie sind wechselseitig angeordnet, haben jedoch keinen Stiel.

MargeriteDie Margerite ist in vielen Ländern als Zierpflanze kultiviert und verschönert Blumenbeete und Vorgärten. Ihre Heilwirkung ist eher gering, jedoch geht man davon aus, dass Kräutertees aus den Extrakten der Margerite harn- und schweißtreibend wirken und somit zur Entgiftung des Körpers beitragen. Oft unterschätzt wird das kulinarische Potenzial der Wiesenwucherblume. Die jungen Triebe können als schmackhaftes Gemüse gegart und verzehrt werden. Im rohen Zustand besitzen die Triebe ein sehr süßes Aroma und können Salaten beigefügt werden. Solche Salate können dann mit den reinweißen Blüten der Margerite garniert werden.