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Acker-Wachtelweizen (Melampyrum arvense) |
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Der Acker-Wachtelweizen (Melampyrum arvense) ist eine Pflanze der Gattung Wachtelweizen (Melampyrum) und gilt als Unkraut. Seinen Namen bekam er aufgrund einer angeblichen Vorliebe von Wachteln für die Samen dieser Pflanze. Diese Vorliebe ist wissenschaftlich jedoch nicht belegt. Hingegen sind Hummeln auf dieser Pflanze häufig anzutreffen und die ölhaltigen Samen ziehen Ameisen an.
Der Acker-Wachtelweizen ist in fast ganz Europa verbreitet, ist aber heutzutage nicht mehr auf Ackerfeldern anzutreffen, da moderne Landwirtschaftsmaschinen, sein Aufkommen verhindern. Dies dient dem Zweck, die Verunreinigung des Mehls durch diese parasitäre Pflanze zu verhindern. Dies ist nicht zuletzt deswegen wichtig, weil der Acker-Wachtelweizen, wie überhaupt alle Mitglieder der Gattung Wachtelweizen, leicht giftig ist. Diese Pflanze bevorzugt einen kalkhaltigen Grund, der viel von der Sonne beschienen wird. Man kann den Acker Wachtelweizen vor allem an Wegesrändern und auf Brachflächen antreffen. In Deutschland ist der Acker-Wachtelweizen fast ausschließlich in den südlichen Regionen anzutreffen, während er im Norden selbst bis nach Schweden hin wächst. Der Acker-Wachtelweizen wird etwa 15-35cm groß und weißt neben einem behaarten Stängel sowohl Blätter mit glattem Rand als auch solche mit Zähnen auf. Die Anordnung der Blätter ist gegenständig und sie sehen mit ihrer purpurnen Farbe sehr schön aus. Die Blütezeit des Acker-Wachtelweizens liegt zwischen Mai und August.
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