Start Pflanzen Familien Schmetterlingsblütler (Fabaceae) Besenginster (Cytisus scoparius)
Hauptmenü

Neue Beiträge

Weiterempfehlen
Bookmarken oder Empfehlen Sie uns weiter.


Sonstiges

Besenginster (Cytisus scoparius)

kein Bild vorhandenVom Besenlieferant zur Gartenzierde!

Der Besenginster (Cytisus scoparius) gehört zur Ordnung der Hülsenfrüchte (Leguminosae) und wird zur Familie der Schmetterlingsblütler (Fabaceae) gezählt.

Diese Art des Ginters kommt nahezu in ganz Mitteleuropa vor. Sie gedeiht bis zur einer Höhe von ca. 900 Metern und ist als Wildwuchs ebenso oft zu entdecken wie als Zierstrauch in Nutzgärten. Bevorzugterweise wächst der Besenginster an sonnigen Lagen. Der Boden sollte kalkarm und relativ locker sein.

Viele Gartencenter bieten ihn auch unter dem Namen "Edelginster" an.

Außerhalb der Blütezeit wirkt die Pflanze eher unscheinbar und nich besonders dekorativ. Ihre Stängel sehen fast aus wie kleine Zweige, welche ziemlich kantig und kahl aussehen. Im geraden aufrechten Wuchs erreichen sie eine Höhe bis zu 200cm. Die Zweige brachten dieser strauchähnlichen Pflanze auch den Namen "Besenginster", weil früher die Stängel zur Fertigung von Besen genutzt wurden. Aus ihnen treiben, dicht aneinander gesetzt, zahlreiche kleine Blätter, welche allerdings sehr unscheinbar aussehen und fast nicht zur Geltung kommen.

Die Blüten sind dagegen äußerst auffällig da sie in eine sehr intensive Farbe hervorbringen. Am häufigsten sieht man sie in einem strahlenden Gelb, doch man kann sie auch in Ziergärten in Rot oder gar Weiß bewundern. An einem Zeig können sich über 50 Blüten bilden, welche an kleine Löwenmäulchen erinnern. Sie sind besonders für Insekten unwiderstehlich, da sie reich an Pollen sind. Die Blüte setzt etwa zwischen Mai und Juni ein, allerdings erst wenn die Pflanze dreijährig ist.

Nach der Blüte bilden sich kleine schwarze Samenkapseln die einer Erbsenschote ähneln. Wenn der Samen reif ist, springt diese Kapsel aus und schleudert ihren Samen einige Meter weit aus. Oft hört man deswegen ein kleines Knistern aus einem Ginsterbusch. Im Herbst sollte man ihn etwas zurückschneiden, da er sich relativ rasch ausbreitet.

In der Naturheilkunde wird er besonders als Tee vielseitig eingesetzt. Bei Herz-Kreislaufstörungen, zur Entwässerung oder zur Wehenauslösung wird er gerne angewendet.

Kommentare (0)add
Kommentar schreiben
kleiner | groesser

busy
 
Alle gezeigten Texte und Bilder unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Eine Kopie oder Nutzung ausserhalb von Pflanzen-Arten.de ist nur nach ausdrücklicher Genehmigung des Autors / Fotografen gestattet. Eine Einbindung der Bilder in fremde Webseiten ist grundsätzlich nicht gestattet. Die gezeigten Inhalte dienen der Weiterbildung.
Copyright © 2008-2012 Pflanzen-Arten.de. Alle Rechte vorbehalten.