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Pflegeleicht aber giftig!
Die Pracht-Fetthenne (Sedum spectabile) wird in die Familie der Dickblattgewächse (Crassulaceae) eingereiht und gehört zur Gattung der Fetthennen. Ihren Ursprung hat diese Pflanze aus Asien - genauer gesagt, aus Korea und Nordost - China. Dort kommt sie in freier Natur auf Felsen und Schotterwegen vor. Sie erreicht eine Höhe von 30 - 60 cm und nicht nur ihre Stängel, sondern auch ihre Blätter sind äußerst kräftig, fleischig und glatt. Im Gegensatz zu den Blüten erscheinen die Blätter in einem eher matten, hellen Grün. Mehrere kleine Blüten bilden zusammen eine große Blütendolde und blühen in einem zarten bis kräftigen Rosa. Mittlerweile sind durch Zucht aber auch schon Pflanzen mit weißen, roten oder violetten Blüten im Handel erhältlich. Die breiten Blütenfächer blühen von Juli bis Oktober und ziehen besonders Insekten und Schmetterlinge an. Raupen meiden diese Pflanze eher. Wie viele Dickblattgewächse liebt die Fetthenne einen sonnigen Standort. Auch an den Boden stellt sie keine besonderen Ansprüche, wobei sie sandigen oder lehmigen Boden bevorzugt. Da sie viel Flüssigkeit in ihren Stängel und Blättern ablagert übersteht sie auch längere Zeit ohne Bewässerung. Die Fetthenne lässt sich nicht nur leicht im Garten halten, man kann sie auch problemlos durch Stecklinge oder Trennung vermehren. Es sollte allerdings ein Pflanzabstand von ca. 30 cm eingehalten werden. Sie ist winterhart und kann nach dem Frost auf etwa 10 cm zurück geschnitten werden, damit sie im Frühjahr wieder frische Triebe entfalten kann.
Als Solitärpflanze macht sie sich auch sehr gut in Pflanzgefäßen auf dem Balkon oder auf der Terrasse. Auch in Steingärten sehen sie sehr hübsch aus. Man sollte vor der Anschaffung der Fetthenne allerdings bedenken, dass sie giftig ist. Ihr Verzehr kann Übelkeit auslösen. Sie ist daher, obwohl sie mit wenig Bewässerung auskommt, auch nicht zur Bepflanzung von Terrarien geeignet, da sie den Tieren wohl eher schaden würde.
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