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Beim Spitzwegerich handelt es sich um eine mehrjährige, krautige Pflanze aus der Familie Plantaginaceae. Der botanische Name des Spitzwegerichs lautet Plantago Lanceolate, umgangssprachlich kennt man die Pflanze auch als Spießkraut. Überwiegend wächst der Spitzwegerich am Rand von Feldern und Gehwegen, aber auch in Gärten oder an Seen gibt es einige Exemplare. Je nach Standort erreicht die Pflanze eine Höhe von 40 - 50 cm., die Länge der Wurzel beträgt zudem bis zu 60 cm. Der Spitzwegerich hat seine Blütezeit in den Sommermonaten von Mai bis September, danach zieht er sich zurück, um im nächsten Jahr erneut zu blühen. Die Blüten des Spitzwegerichs sind eher unscheinbar, einige kleine, gelbe Blüten umgeben den eigentlichen Kelch der Pflanze.
Der Spitzwegerich hat seine Heimat in Europa, meist sind es Wiesen und Felder wo die Pflanze weit verbreitet ist. Im Laufe der Jahre hat sich der Spitzwegerich zu einer weltweit bekannten Pflanze entwickelt, selbst im fernen Afrika wurden bereits einige Exemplare gesichtet. Die Ursache für die weite Verbreitung liegt überwiegend in der Art der Vermehrung. Der Spitzwegerich vermehrt sich über seine Samen, die mit einer klebrigen Masse umschlossen sind. Durch diesen natürlichen Klebstoff wird der Samen oftmals von Menschen oder anderen Tieren weit fortgetragen. An Schuhen bleiben die Samen des Spitzwegerichs ebenso gut haften wie an Insekten und Tieren, daher ist die Verbreitung in andere Länder problemlos möglich gewesen. Der Spitzwegerich gehört zu den ungiftigen Pflanzen, bereits während dem zweiten Weltkrieg hatten die Menschen die Pflanze als Nahrungsmittel entdeckt. Heute wird der Spitzwegerich überwiegend für die Zubereitung von Tees und Heiltränken eingesetzt, viele Asthmapatienten sind von der Anwendung begeistert. In einigen Apotheken kann der Saft des Spitzwegerichs als Heilzubereitung erworben werden. Der Vorteil beim gekauften Spitzwegerichsaft liegt darin, dass die natürlichen Heilstoffe noch weitgehend erhalten sind, bei der eigenen Zubereitung von Tees und Säften geht diese oftmals verloren.
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