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Der Klatschmohn trägt den botanischen Namen Papaver rhoeas und wird im Volksmund auch Klatschrose genannt. Die Pflanze gehört zur Familie Papaverceae, zu Deutsch Mohngewächse. Es handelt sich beim Klatschmohn um eine krautige Pflanze die in der Regel ein- oder zweijährig ist und eine Wuchshöhe von bis zu 80 cm. erreichen kann. Farblich gehört der Klatschmohn zu den faszinierenden Farben in der Natur, das leuchtende Rot schmückt Wiesen und Felder und bietet immer einen besonderen Blickfang.
Ursprünglich stammt der Klatschmohn aus den Nordafrika und Eurasien, heute ist die Pflanze jedoch in ganz Europa vertreten und erfreut im Sommer mit ihrer Farbenpracht. Die Blütezeit des Klatschmohns liegt zwischen den Monaten Mai und August, auf den dünnen, langen Stielen entfalten sich die roten Blütenblätter mit ihrem schwarzen Grund. Die Vermehrung des Klatschmohns erfolgt über die zahlreichen Samen im Blütenkelch, die durch den Wind verweht werden. Als Standort benötigt der Klatschmohn ein sonniges Fleckchen, da die Samen nur mit ausreichender Sonneneinstrahlung aufkeimen.
Während sich der Klatschmohn früher auf vielen Wiesen und Feldern ausbreitete, ist diese Verbreitung wegen immer höherer Pestizidgehalte nicht mehr möglich. Heute findet sich der Klatschmohn fast ausschließlich an Wegesrändern oder auf unbehandelten Wiesen, in Gärten wird Klatschmohn wegen dem leichten Giftgehalt der Pflanze nur selten angebaut. Fälschlicherweise glauben viele Menschen, dass der Klatschmohn zur Herstellung von Opiaten genutzt wird, jedoch liegt hier eine Verwechslung mit Schlafmohn vor. Vom Klatschmohn wird lediglich der Samen als Gewürz für Kuchen und Backwaren genutzt, sehr bekannt sind Mohnbrötchen die mit den Samen bestreut sind. In der Medizin findet der Klatschmohn keine Verwendung. Bei der Pflanze handelt es sich um ein leicht giftiges Gewächs, die Samen selbst sind ungiftig, lösen nur bei massenhaftem Verzehr Beschwerden im Magen-Darm Bereich aus, der in den Stielen enthaltene Milchsaft ist jedoch für Menschen und Tiere nicht verzehrbar, da das leicht giftige Alkaloid Rhoeadin darin enthalten ist.
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