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Die Gelbe Junkerlilie ist eine auch in Deutschland sehr beliebte, goldgelb blühende Gartenpflanze, die wild jedoch lediglich von der Türkei bis in den Kaukasus hinein wächst. Im Frühsommer ist sie gruppiert gepflanzt ein schöner Blickfang im Garten, im Winter sollte sie bei starkem Frost zur Sicherheit abgedeckt werden, obwohl sie generell winterfest ist. Zu kaufen sind verschiedene Zuchtformen der Gelben Junkerlilie, die je nach Art am besten für Steingärten, Beete oder Gewürzgärten geeignet sind. Als volle Staude wächst sie dort, wo viel Sonneneinstrahlung vorhanden ist, bei weniger Sonne sind die Laubbüsche nicht so üppig, dafür bilden sich mehr Blüten heraus. Je nach Standort, kann sie demnach in ihrem Erscheinungsbild etwas variieren.
Die Gelbe Junkerlilie ist vor allem im zentralen und östlichen Mittelmeergebiet verbreitet, da sie sonnige Standorte mit einem trockenen Boden bevorzugt. Dort wächst sie in der Regel auf grasigen Felsfluren und zwischen mediterranem, dichtem Buschwerk. Aber auch in eher lichten Wäldern und Gebüschen ist sie des Öfteren anzutreffen. Sie ist eine Pflanze der Gattung der Junkerlilien, auch Asphodeline genannt, die zu der Familie der Affodillgewächse zählen. Insgesamt umfasst die Gattung der Junkerlilien weltweit etwa 20 Arten. Ihr botanischer Name ist Asphodeline lutea, außerdem wird sie aber auch Gelbe Affodill genannt. Ebenso geläufig sind die Bezeichnungen Goldwurz, Goldzwiebel, Heidnische Lilie oder Jacobsstab. Die Gelbe Junkerlilie ist eine ausdauernde Pflanze, die mehrere Jahre alt wird. Aus ihren fleischigen Wurzeln wächst ein kräftiger Stängel hervor, der 40 bis 120 Zentimeter hoch wachsen kann. Die Blätter der gelben Junkerlilie sind dreieckig und bis zu 35 Zentimeter lang und der traubenartige Blütenstand ist unverzweigt und dicht gewachsen. Als Früchte bilden sich kugelförmige Kapseln heraus. Die Blütezeit ist von März bis Juli, wobei sie gegen Ende Mai und im Juni besonders schön blüht. Die Gelbe Junkerlilie hat im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzen keine medizinische Wirkung und wird daher nicht als Heilpflanze verwendet.
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