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Sonstiges

Sanddorn (Hippophae rhamnoides)

SanddornDer Sanddorn ist ein Ölweidengewächs. Er liebt Licht und Wärme. Es gibt sowohl männliche als auch weibliche Pflanzen, die an Hand der Blüten unterschieden werden können. Der Sanddorn bevorzugt kalkhaltigen Sand- und Kiesboden und ist eine sehr anpassungsfähige Pflanze.

Der Sanddorn ist vermehrt im Bereich von Ostsee und Nordsee vorzufinden. Er gedeiht jedoch auch im Inland, der kontinentale Sanddorn wächst in Gebirgsregionen quer durch Europa bis hin nach Asien. Die maritimen Arten unterscheiden sich deutlich von den kontinentalen.

Der Sanddorn gehört zur Gattung der Sanddorne, zur Familie der Ölweidengewächse (Elaeagnaceae) und zur Klasse der Zweikeimblättrigen (Dicotyledones). Der botanische Name des Sanddorns lautet Hippophae rhamnoides. Im Gattungsnamen finden sich die griechischen Worte hippos (Pferd) und phaes (leuchtend). Andere Namen des Sanddorns sind Rote Schlehe, Audorn, Stranddorn, Sandbeere, Dünendorn, Weidendorn, Haffdorn und Fasanenbeere.

Der Sanddorn wird zwischen zwei und sechs Meter groß. Das Wurzelsystem ist flach und weit verzweigt, so dass sich das Gewächs gut als Dünenpflanze eignet.
Der Sanddorn ist strauchförmig und besitzt Dornen.

SanddornDer Sanddorn blüht zwischen März und Mai. Die männlichen Pflanzen weisen etwa drei Millimeter große runde Blütenstände auf, die der weiblichen Pflanzen sind kurzstielig und vier bis sechs Millimeter groß. Die Blüten letzterer riechen nach Honig. Die Übertragung des Blütenstaubes erfolgt durch den Wind oder bisweilen auch über Wurzelausläufer.
Die essbaren bis zu acht Millimeter großen ungiftigen Früchte sind Beeren (botanisch: Steinfrüchte), meist von orangeroter oder korallenroter Farbe und glänzend. Sie schmecken säuerlich und werden im Spätherbst geerntet.

Aus dem Samen des Sanddorns werden Öle hergestellt, die eine Entzündungshemmende Wirkung haben. Auch werden diese zur Wundheilung eingesetzt.
Die Einnahme des Sanddornextrakts hilft beispielsweise gegen Magenschleimhautentzündungen und bei Gastritis.
Im Sanddorn ist Vitamin C und Vitamine B enthalten.
Sehr beliebt sind Sanddornsäfte, Marmelade, Bonbons, Kompott oder Fruchtlikör aus Sanddorn, die unter anderem der Stärkung des Immunsystems dienen.
Ferner wird die Pflanze zur Herstellung von Salben und Seife verwendet.

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