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Sonstiges

Märzenbecher (Leucojum vernum)

MärzenbecherDer Märzenbecher, auch unter der lateinischen Bezeichnung Leucojum vernum, der verkürzten Form Märzbecher oder dem Namen Frühlings- Knotenblume bekannt, stammt aus der Familie der so genannten Amaryllisgewächse.
Des Weiteren kann der Märzenbecher in Form einer krautigen Pflanze vorgefunden werden, welche eine Wuchshöhe von bis zu 30 Zentimetern erreicht.

Als Überdauerungsorgan bildet die so genannte Frühlings- Knotenblume eine unterirdische Zwiebel aus und wird daher auch in die Kategorie der Zwiebel- Geophyten eingeteilt. Ihre Zwiebeln weisen einen Durchmesser von bis zu zwei Zentimetern auf, wobei sich bei dieser Pflanze ein scheidenförmiger Blattgrund, welche ungefähr 30 Zentimeter in der Erde liegen.

Die Laubblätter des Märzenbechers werden schon im Frühsommer eingezogen, sodass die Pflanze folglich zu den vorsommergrünen Pflanzen gezählt werden kann. An der Basis der Pflanze sind oftmals drei bis fünf breite und dunkelgrüne Laubblätter vorzufinden, die bis zu etwa 20 Zentimeter lang und ein Zentimeter breit werden können. Eine charakteristische Besonderheit dieser Pflanze hingegen bildet die häutige und einblättrige Blattscheide. Diesbezüglich überragt die Blattscheide den blattlosen Stängel und besteht aus miteinander verwachsenen Blättern. Die Blütezeit des Märzenbrechers umfasst einen Zeitraum von März bis zu April.

MärzenbecherDer Märzenbecher, oftmals auch als Frühlings- Knotenblume bezeichnet, stammt ursprünglich aus dem südeuropäischen Raum und ist vor allem in Laubmischwälder und Auenwäldern befindlich. Doch aufgrund ihres umfangreichen Verbreitungsgebietes wird sie in ganz Europa und an der nordamerikanischen Ostküste kultiviert. Hierbei nimmt der Märzenbecher vor allem feuchte und nährstoffreiche Lehmböden in Anspruch, wobei auch mäßig saure Tonböden für die Kultivierung eingesetzt werden können. Dementsprechend ist der Märzenbecher ein so genannter Feuchtigkeitsanzeiger und besiedelt maßgebend Hochländer mit Höhen von bis zu 1500 Meter.
Charakteristisch für die Frühlings- Knotenblume hingegen ist, dass sie nur in Gruppen wächst, große Bestände jedoch nicht gebildet werden.
Weiterhin wird die Pflanze nach der Bundesartenschutzverordnung streng geschützt, da sie vom Aussterben bedroht ist. Vor allem die Umwandlung natürlicher Wälder oder die Entwässerung von Moorflächen zerstören die Biotope des Märzenbechers.

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